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Kleine Kapellen, Bildstöcke und Wegkreuze erzählen von einer Zeit, in der der katholische Glaube das öffentliche Leben selbstverständlich prägte. Auf seinem englischsprachigen Blog „The Habsburg Way“ nimmt Erzherzog Eduard von Habsburg seine Leser und Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch das religiöse Erbe Österreichs.

In seinem neuesten Beitrag „The Wondrous World of Wayside Shrines“ (Die wunderbare Welt der Bildstöcke) führt Eduard von Habsburg durch österreichische Weinberge, vorbei an jahrhundertealten Zeugnissen katholischer Volksfrömmigkeit. In einem begleitenden Video erklärt er die Geschichte dieser oft verborgenen Kunstwerke und erinnert daran, wie die Habsburger, etwa Kaiser Leopold I., gerade in Zeiten von Krieg und Pest den Glauben förderten und den öffentlichen Raum bewusst christlich prägten.

Dabei geht es um weit mehr als historische Nostalgie: Die Bildstöcke sind sichtbare Bekenntnisse einer christlichen Kultur, deren Wiederentdeckung auch unserer Gegenwart wichtige Impulse geben kann.

Ein Blog, der Tradition lebendig werden lässt

Mit seinem englischsprachigen Blog „The Habsburg Way“ möchte Eduard von Habsburg das geistige, kulturelle und religiöse Erbe seiner Familie einem internationalen Publikum näherbringen. Im Mittelpunkt steht die Frage, was wir heute von einer jahrhundertelang katholisch geprägten Lebenswelt lernen können.

Die besondere Glaubwürdigkeit dieses Projekts erwächst nicht zuletzt aus der Geschichte des Hauses Habsburg selbst. Über Jahrhunderte gehörte die Dynastie zu den bedeutendsten Förderern und Verteidigern des katholischen Glaubens in Europa. Habsburgische Herrscher unterstützten Klöster, Wallfahrtsstätten, kirchliche Kunst und die katholische Erneuerung nach der Reformation. Ihren vielleicht schönsten geistlichen Abschluss fand diese Tradition im letzten österreichischen Kaiser, dem 2004 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochenen Karl I. († 1922), der sein Herrscheramt ausdrücklich als Dienst vor Gott verstand. An seiner Seite stand Kaiserin Zita († 1989), eine tiefgläubige Katholikin, die auch nach dem Untergang der Monarchie ihrem Glauben und der Kirche unbeirrt treu blieb. Für sie wurde 2009 ein Seligsprechungsverfahren eröffnet. In beiden verkörperte sich noch einmal jene Verbindung von katholischem Glauben, persönlicher Frömmigkeit und öffentlicher Verantwortung, die das Haus Habsburg über Generationen geprägt hatte. Dass ein Nachfahre dieser Familie heute das religiöse Erbe Europas wieder ins Bewusstsein rückt, besitzt deshalb eine besondere historische und geistliche Bedeutung.

Gerade für Leser der Una Voce Korrespondenz ist dieses Projekt eine Entdeckung: Hier begegnen sich katholische Tradition, europäische Geschichte, Kunst und gelebter Glaube. Und es wird deutlich, dass Tradition nicht bloß die Bewahrung einer vergangenen Welt bedeutet, sondern eine lebendige Kraft für Gegenwart und Zukunft sein kann.

Wir empfehlen unseren Lesern deshalb ausdrücklich einen Besuch dieses bemerkenswerten Blogs.

Zum Artikel und Video:
https://www.thehabsburgway.com/p/the-wondrous-world-of-wayside-shrines

Zum Blog „The Habsburg Way“:
https://www.thehabsburgway.com/

Hinweis: Der vorgestellte Beitrag ist als Inhalt für zahlende Abonnenten gekennzeichnet. Der Blog erscheint in englischer Sprache.

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